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handlung herbeiführen, die harten Züge des Ker⸗ kermeiſters ließen ſich durch keine Bitte erweichen. Kazinczy und Szulovſty wurden in Ketten geſchla⸗ gen, das Rauchen wurde ihnen nicht geſtattet; ſie mußten die grobe Gefangenkleidung tragen, und ihre elende Koſt war nur gerade hinreichend, um das Leben zu friſten. Doch von allen Entbehrun⸗ gen fiel ihnen keine ſo hart, als die, daß ſie voll⸗ kommen von der Welt abgeſchloſſen waren; kein Brief von ihrer Familie gelangte zu ihnen; kein Buch, keine Zeitung wurde je in ihre Zellen ge⸗ bracht; niemand durfte ſie beſuchen; der mürriſche Profoß ſprach ſelten ein Wort mit ihnen, ſie waren begraben für die Welt. Ihre einzige Beſchäftigung war, Wolldecken und Strümpfe zu ſtricken, man betrachtete und behandelte ſie ganz wie Strick⸗ maſchinen. Kazinezy mit ſeinem philoſophiſchen Geiſte fand ſich auch bald in dieſe Lage; an ein contemplatives Leben gewöhnt, dachte er wenig an die Außenwelt, ſeine Gedanken beſchäftigten ihn hinlänglich. Doch der ungeduldige, leichtſinnige Szulovſky, der mit ihm in demſelben Kerker ein⸗
geſperrt war, konnte ſich nicht ruhig verhalten, und H. 16


