Teil eines Werkes 
2. Theil (1855) Familiengeschichten
Entstehung
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haftes Lied. Dann verlangte ſie mit Ungeſtüm nach Hauſe geführt zu werden, und der Vater, überreichlich beſchenkt, mußte ihr den Willen thun. Dies gab das Signal zum Aufbruch der ganzen Geſellſchaft; Hermann entfernte ſich unbemerkt, Theobald dagegen hielt noch unter der Thür eine lange Rede, in der er ſich für die gehabten Genüſſe bedankte und mit tauſend Eiden betheuerte, daß man doch nirgends ſolche herrlichen Abende verlebe als im Hauſe der Re⸗ gierungsräthin von Schwarzenfeld, der ruhm⸗ gekrönten Dichterin und überhaupt einer der ausgezeichnetſten Frauen unſerer Tage.

Klara hatte ſich ſchon früher auf das ihr angewieſene Zimmerchen zurückgezogen. Alfred, der auch während des letzten Muſikſtücks ſich dicht neben der Sängerin gehalten hatte, befand ſich in der größten Aufregung; er ſiel Eugenien, die ihn bis an die Thür ſeines Schlafzimmers begleitete, zu wiederholten malen um den Hals