Teil eines Werkes 
2. Theil (1855) Familiengeschichten
Entstehung
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dieſer Stelle ein gelindes Lächeln unterdrücken: wenn das weiſer Lebensgenuß war, was der alte Sünder getrieben, gerechter Gott, was mußte dann der unweiſe ſein?!) den Beſitz von Geld und Gut erſt wahrhaft adle. Eine andere Ver⸗ wendung von Geld und Gut, die ebenfalls recht empfehlenswerth, aber vielleicht noch ſchwie⸗ riger ſei, beſtehe darin, daß man Arme und. Dürftige damit unterſtütze und nähre. Doch gebe es leider viele Betrüger und Unwürdige darun⸗ ter, die durch Unterſtützung nur ſchlechter wür⸗ den, und habe er ſich deshalb auch Zeit ſeines Lebens, um ja nicht durch falſch angebrachte Almoſen zu ſündigen, dieſen Genuß der Wohl⸗ thätigkeit verſagt. Je älter er geworden, je mehr habe auch ſeine Ungewißheit zugenommen; viele weiſe und fromme Männer habe er um ihre Mei⸗ nung befragt, was beſſer ſei, Almoſen geben oder ſelbſt genießen: aber Keiner habe ihm rechte Antwort gegeben, ſelbſt auch der Hauptpaſtor