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einiger Zeit eine unverkennbare Veränderung vorgegangen; er war düſter und zerſtreut, und ſelbſt gegen Ulrike zeigte er eine gewiſſe arg⸗ wöhniſche Spannung. Vielleicht waren es die ungewohnten Geſchäftsſorgen und die Störun⸗ gen der Ehe, die ihm im Kopfe lagen; viel⸗ leicht aber nahm es auch mit Hugo und Ulrike denſelben Gang, den ſchon ſo manches zärtliche Bündniß genommen hatte: aus einem glühenden Liebespaar wurde ein kaltes verdroſſenes Ehepaar.
Auch in dieſem Betracht ſchienen Klara und Hippolyt ein glücklicheres Loos gezogen zu ha⸗ ben. Schon die Entfernung und daß ſie nicht nöthig hatten, die Launen des kranken Dheims zu ertragen, war ein großer Vortheil. Auch ſchienen ſie ſich deſſen wohl bewußt; alle ihre Briefe athmeten Freude und Heiterkeit; Hip⸗ polyt's Unternehmungen ſchienen zu gedeihen, und um das Glück vollſtändig zu machen, konnte Klara der Schweſter vor Ablauf des


