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gierig und argwöhniſch, wie leicht ſich da ein Erbſchleicher einniſten und die jungen Paare um ihre ganze Hoffnung bringen könne. Darum, ſchloß er, möchten ſie den Kranken ja nicht aus den Augen laſſen; je mehr ſich Ulrike mit ihm beſchäftige und je unentbehrlicher ſie ſich ihm mache, deſto beſſer ſei es. Hugo ſei durch die Geſchäfte auf dem Gute, er ſelbſt durch ſeine amt⸗ lichen Arbeiten entſchuldigt und weil er auch für ſolchen lebhaften Patienten ein viel zu ſtil⸗ ler, langweiliger Beſuch ſei; Ulrike dagegen
habe freie Zeit, ſie habe ja noch nicht einmal
für Kinder zu ſorgen; was der Onkel wol den⸗ ken ſolle, wenn ſie ihn verlaſſen und bezahlter Hülfe preisgeben wollte.
Ulrike trat dieſen Ausführungen ſtets mit
großer Lebhaftigkeit bei.„Wozu“, ſagte ſie,
„hätte ich mich wol jahrelang kaſteit und wozu“ (indem ſie ſich zu Hugo wandte)„hätten wir
Beide wol unſer Glück jahrelang verborgen und


