Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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war und ſich auf der harten Bettkante drückte, in die richtige Lage gebracht und ſchnarcht nun behaglich weiter. Sowie die Frau darüber be⸗ ruhigt iſt, kehrt ſie zu ihrem Nähzeug zurück; nur einen einzigen prüfenden Blick wirft ſie auf den leeren Wagen, und wieder fliegt die Nadel in der flinken Hand, als gelte es heute noch ein unabſehbares Tagewerk zu vollenden. Der Schweiß perlt ihr auf der Stirn und rinnt in leiſen Tropfen in den Furchen ab⸗ wärts, welche Kummer und Zeit, und zwar jener noch mehr als dieſe, in das bleiche Ant⸗ litz eingezeichnet haben, ohne daß es ihnen ge⸗ lungen wäre, die Spuren ehemaliger großer Schönheit ganz daraus zu verwiſchen. Die Augen, wiewol jetzt von tiefen Rändern ein— gefaßt, haben noch immer einen eigenthümlichen

ſüßen Schmelz; die ganze Geſtalt, wie ſie da

vorn übergeneigt über ihrem Nähzeug ſitzt, zeigt

uns ſo edle Umriſſe und einen ſolchen Adel der