das dir vor der Seele ſchwebt, wie die Nacht zum Tage; ſtatt Luſt und Freude haben hier Furcht und Sorge, Haß und Neid, Armuth und Elend ihre Wohnung aufgeſchlagen; Kla⸗ gen und Seufzer, Drohungen und Flüche, zu⸗ weilen auch, um dir gleich das Schlimmſte zu verrathen, der näſelnde Geſang eines alten Müt⸗ terchens, das ſeinen dünnen Kaffee durch ein geiſt⸗ liches Lied verbeſſern zu können glaubt, ſind ſo ziemlich die einzige Muſik, die hier für gewöhn⸗ lich vernommen wird. Es iſt nämlich die⸗ ſer Muſikantenthurm nicht mehr noch weniger als—
Aber nein, dieſer Gegenſtand iſt doch wol zu wichtig und greift zu tief in unſere Ge⸗ ſchichte ein, um ihn ſo nebenher abzumachen; ich will euch die Sache hübſch ordentlich und der Reihe nach erzählen.
Wir befinden uns in einer Gegend des nord⸗ weſtlichen Deutſchland, die wegen ihrer Un⸗


