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und Karfunkel ordentlich blaß ausſehen. Natür⸗ lich lebt der alte, geheimnißvolle Patron nicht allein in dem Thurm, er hat eine, zwei, drei ſchöne Töchter bei ſich, alle mit Stimmen wie die Nachtigallen; die eine ſpielt die Harfe, die andere ſchlägt die Zither, und die dritte und jüngſte, die alſo auch am meiſten modernes Blut in ſich hat, excellirt auf dem Klavier. Ebenſo natürlich iſt es, daß auch die drei ſchönen Töch⸗ ter nicht allein ſein wollen, ſie haben ſich einen, zwei, drei Liebhaber zugelegt, ebenfalls lauter
Virtuoſen verſteht ſich, die ihre Liebe mehr durch
Läufer und Triller, als durch geſprochene Worte ge
kundgeben. Das böſe Princip, das bekanntlich in keinem Romane fehlen darf, kann etwa durch eine ehemalige Primadonna vertreten ſein, eine blutdürſtige Italienerin mit gelber Haut und dicken, falſchen, ſchwarzen Locken— oder durch einen kleinen, buckligen Kapellmeiſter, der das
Unglück hat immer falſche Quinten zu greifen


