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auszudruͤcken: Graf Waldemar Reichenau, ihr Sohn, müſſe eine gewiſſe Zeit haben ſich auszutoben und je ungeſtörter man ihn dabei laſſe, je beſſer ſei es für die Folgezeit. Auch war dieſer Zeitpunkt, wo Graf Walde⸗ mar zu Ordnung und Rüchternheit zurückkehren ſollte, von ihr ſelbſt ſchon ſehr genau feſtgeſetzt. Daß es mit ſeinem Militairdienſt nicht Ernſt gemeint war, wurde bereits geſagt, und ſo ſollte er mit dem Tage ſeiner Mündigkeit nicht blos den Dienſt, ſondern auch die Hauptſtadt mit ihrem Glanz und ihren Genüßen verlaſſen, um als Erb⸗ und Majoratsherr den Thron ſeiner Väter zu beſteigen, neben dem die Gräfin von da an nur noch den Ehrenplatz als Kö⸗ nigin Mutter behaupten wollte. Selbſt an eine regierende Königin hatte ſie bereits gedacht; es war ein ziemlich offenes Ge⸗ heimniß, daß die einzige Tochter und Erbin eines benachbarten reichen Edelmannes, ebenfalls eines Grafen, verſteht ſich, zu Waldemar's Gemahlin be⸗ ſtimmt war. Wenigſtens waren die beiderſeitigen Eltern und Angehörigen vollkommen einig darüber — und auf die Zuſtimmung der jungen Leute kam es ja nicht an, da dieſe ſich von ſelbſt verſtand.


