Teil eines Werkes 
3. Theil (1851)
Entstehung
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Der Major gehorchte; die Trommeln wir⸗ belten, Soldaten mit gefälltem Gewehr, in Sturmſchritt, gingen auf das Haus des Mei⸗ ſters vor....

Ah, nun wollen ſie doch gewiß die Leiche holen, murmelte das Volk, indem es nach allen Seiten hin ängſtlich auseinander ſtob; dieſe Be⸗ völkerung war zu entnervt, zu feig, ſelbſt ein ſo verſchlagener Kopf, wie Herr von Lehfeldt, konnte keine Rebellen aus ihnen ſchnitzen.

Die Thür des Hauſes ſtand offen; man ſah den Meiſter am Sarge ſeiner Schweſter lehnen, die treue Axt in der Fauſt, regungslos.

Schon hatten die vorderſten der Soldaten die Schwelle erreicht, als Konrad, aus dem Zimmer ſeines Weibes herausſtürzend, im Haus⸗ gange ſichtbar ward. Er war ohne Waffen: aber eine ſo entſetzliche Wuth lag auf ſeinem blutleeren Angeſichte, und mit ſo furchtbarem Geſchrei ſchüttelte er die geballten Fänſte, daß