Teil eines Werkes 
3. Theil (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

428

Da auf ein mal geht ein dumpfes, zitterndes Dröhnen durch den weiten Raum; die Räder ſetzen ſich in Bewegung, die Axen ſtöhnen, die Schrau⸗ ben klappern, erſt langſam, dann ſchneller, immer ſchneller— rieſenhafte Kolben tauchen auf und nie⸗ der und ſchmettern dröhnend an einander— ziſchend, pfeifend fährt der Dampf in die Höhe— Flam⸗ men ſchlagen, praſſeln, lecken gierig aus den über⸗ heizten Defen— mit Gedankenſchnelle kniſtert die Glut an dem rings aufgehängten Tannenreiſig empor— eine ungeheuere Lohe wälzt ſich vom Hintergrund des Saales her....

Mitten in der furchtbaren Zerſtörung, auf einer ſchmalen, eiſernen Galerie, welche in etwa doppelter Mannshöhe zwiſchen den Maſchinen hinlief, um von dort aus alle Theile gehörig beobachten und in Gang erhalten zu können, ſtand der blödſinnige Alte; je toller die Räder raſſelten, je höher die Flammen züngelten, deſto lauter jubelte er.