Teil eines Werkes 
3. Theil (1851)
Entstehung
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rath bereits nach Leuten winkte, die ihn beim Kragen nehmen ſollten: daß mein guter Freund, der rothe Konrad— das heißt ſo viel als nicht eigentlich mein Freund, nur ſo ein Bekannter — Sie verſtehen ſchon, Herr Juſtiz, er brachte immer viel durch, der Konrad, na ja— er hat mir, fuhr er immer ängſtlicher fort, vor etwa anderthalb Stunden dieſe Sachen in Ver⸗ ſatz gegeben— er ſagte mir, er hätte ſie vom Herrn Commerzienrath geſchenkt gekriegt— nicht ſo eigentlich gutwillig geſchenkt, aber doch geſchenkt....

Damit langte er aus der unergründlichen Rocktaſche Uhr, Kette, Ring hing hervor, die ſofort ſämmtlich als Julian's Eigenthum er⸗ kannt wurden. Reinhold's Sache ſchien ſich da⸗ durch günſtiger zu geſtalten. Andere indeſſen machten darauf aufmerkſam, daß Konrad Rein⸗ hold's Schwager, und daß alſo eine Gemein⸗ ſamkeit des Verbrechens noch keinesweges zu