Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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Ihre Frau Couſine Eure Excellenz wollen meine Freiheit verzeihen unterliegt dem all⸗ gemeinen Fluch der Sterblichkeit: ſie wird mit jedem Jahre ein Jahr älter. Auch ſcheint Ihr Brief ſie einigermaßen derangirt zu haben; es genügt ihr nicht mehr, blos fromm zu ſein, ſie will auch gute Werke thun. Gute Werke, in der That! Denn wenn ich nicht ein Stüm⸗ per bin in meinen Berechnungen, ſo wird ge⸗ rade dieſe Warteſchule, welche Ihre gnädige Couſine im Begriffe iſt einzurichten, und mit der ſie ein ſo chriſtliches Werk zu thun ge⸗ denkt gerade dieſe, ſage ich, wenn nicht alle Berechnungen mich täuſchen, wird uns die ge⸗ eignetſte Gelegenheit bieten, unſern langgeheg⸗ ten Plan zur Ausführung zu bringen und dieſe geſammte fromme Sippſchaft, die Eurer Excel⸗ lenz geprüfte Staatsweisheit vom Ohr des Für⸗ ſten zu entfernen droht, in ihrer ganzen un⸗ behülflichen Ohnmacht darzuſtellen, den arm⸗