Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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lichen Einfällen, iſt von mir völlig zum Apo⸗ ſtel des Aufruhrs angeworben. Mir perſönlich traut er nicht, das merk' ich wohl: allein die Dinge, die ich ihm erzähle, ſind ſo ſehr nach ſeinem Sinn, und entſprechen ſo völlig ſeiner wüſten Einbildungskraft und den geheimen Wünſchen ſeines ungebändigten Herzens, daß er ſie mit wahrer Wolluſt verbreitet. Auch daß Konrad ihm zum Spion geſetzt iſt, merkt er, wie ich glaube; allein ſo erbittert ihn das nur um ſo mehr und wird im entſcheidenden Moment nur dazu dienen, die Verwicklung zu ſteigern. Ueberhaupt, wenn unſere verſchie⸗ denartigen Veranſtaltungen und Intriguen auch ſonſt noch keinen directen Vortheil gebracht hätten, ſo haben ſie uns doch den weſentlichen Dienſt erzeigt, die Bevölkerung des Dorfes, durch dieſe geheimnißvollen, abenteuerlichen Be⸗ ziehungen und Einwirkungen, die ſie überall verſpürt, in eine erwartungsvolle und aufge⸗