Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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gung bei ihm, daß er ihn neulich mit ſo pedan⸗ tiſchen Auseinanderſetzungen gelangweilt habe. Sie wiſſen, ſagte er, daß es ſonſt meine Art nicht iſt, den Prediger mit in die Geſell⸗ ſchaft zu nehmen; wenigſtens gebe ich mir Mühe, dieſe Unart meiner meiſten Amtsbrüder abzulegen, und wenn mir doch noch hier und da etwas theologiſche Schwerfälligkeit anklebt, ſo iſt mir ja in Ihrem Hauſe und Ihrem bil⸗ denden Umgang eine Schule eröffnet, in wel⸗ cher ich dieſe Schwäche mit der Zeit hoffentlich beſiegen werde. Aber vorgeſtern, ich muß es geſtehen, war mir der theologiſche Eifer dennoch über den Kopf gewachſen. Wer kann die edlen Abſichten, welche Ihre Frau Gemahlin hegt, dankbarer anerkennen als ich? Das Elend un⸗ ter den niedern Volksclaſſen iſt überall groß, auch hier ganz gewiß, und der Gedanke, dem⸗ ſelben entgegenzuwirken, indem man die geiſtige

und ſittliche Entwicklung der Jugend zu heben