Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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beleuchtend, dort einen andern in tiefſten Schat⸗

ten begrabend, vermehrte noch das ſeltſam Un⸗ heimliche der Scene. Angelica, in deren elaſti⸗ ſcher Seele noch der Eindruck des ſoeben erleb⸗ ten halb wundert umherſchweifen...

tritts nachzitterte, ließ die ſchönen, noch on Thränen verdunkelten Augen ver⸗

Ja wohl, dort in jener Ecke, wo der Mond ijetzt ſo hell auf dem raſtlos plätſchernden Waſ⸗ ſerſtrahl glitzerte, hinter dem alten Brunnen, mit dem ſeltſamen Schnitzwerk und den Hei⸗ ligenbildern, die ihnen als Kindern ſo viel Luſt und Grauen zugleich gemacht hatten, dort war es geweſen, dort hatten ſie geſeſſen, wie oft! zu Dreien, in der warmen Mittagsſtunde, wenn Julian einmal das Zimmer verlaſſen durfte, und die ſchwüle Hitze unter dem dichten Laub⸗ dach des Parks ſie hierher verſcheuchte! Auf jenen halbverfallenen Stufen, wo ſie konnte es natürlich nicht ſehen: aber, verloren in die