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Einer gleichwohl hatte den Muth: der Sohn des Meiſters, Reinhold. Während des Vorfalls mit ſeinem Vater hatte er, dicht an ihn ge⸗ drängt, aber regungslos geſtanden; theils die Ehrfurcht vor ſeinem Vater, theils und mehr noch das Erſtaunen und der Schmerz über die⸗ ſen gewaltigen Ausbruch ſeiner Leidenſchaft hatte ihn gefeſſelt gehalten.
Jetzt jedoch, mit keckem Sprunge, warf er ſich zwiſchen die brauſenden Roſſe, griff das Kind, ſchleuderte es ſeiner Mutter in die Arme: Es lebt! rief er, es iſt geſund, kein Haar iſt ihm gekrümmt!
Und ſo war es wirklich; lediglich aus Angſt hatte das Kind ſo jämmerlich geſchrieen.
Der ſchöne Wilhelm war mittlerweile in die allerſchönſte Schlägerei gerathen. Das iſt der Rechte, ſchrieen ſie, der hat auch Grund, hier noch das große Wort zu führen! der Mädchenjäger! der Löffler! Zerbläut ihm die


