Er brauchte nicht weit zu ſuchen. An der Krümmung des Wegs, wo er von den Stein⸗ bildern her ſcharf umbiegt, auf eine kleine Er⸗ höhung des Felſen gelagert, ſaß ein junger Mann in zierlichem Reiſeanzug; ein Stroh⸗ hut mit breitem Rande überſchattete ſein An⸗ geſicht. Neben ihm, geſenkten Haupts, mit ſtachlichten Nüſtern den kahlen Stein beſchno⸗ pernd, ſtand ſein Pferd, ein kleines, ſtrup⸗ piges Thier, von jener unſcheinbaren, aber eiſernen Rate, welche in Gebirgsländern zu Hauſe iſt. Ein Hund, von außerordentlicher Größe, die klugen, hellbraunen Augen unver⸗ wandt auf ſeinen Herrn gerichtet, hielt es beim Zügel. Die ganze Gruppe war ſo lautlos, ſo ſtumm, als ob ſie ebenfalls von Stein wäre.
Der junge Mann hielt eine Jägermahlzeit, und zwar eine vortreffliche. Ein gebratenes Feldhuhn, ſauber in Papier gewickelt, lag auf ſeinem Knie; der Reſt einer Paſtete, feines


