Teil eines Werkes 
1. Theil (1851)
Entstehung
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weitert; die Bäume hören auf, das Gras ſelbſt

Fſt dies gelungen und du haſt dich einige hundert Schritte zwiſchen den Bäumen hindurch gearbeitet, ſo kommſt du zuerſt an einige ver⸗ witterte Steinbilder, Reſte vermuthlich aus frü⸗ hern katholiſchen Zeiten, Heiligenbilder, vor denen der Wanderer, indem er die Höhe des Gebirgs glücklich erreicht hatte, ſeinen Dank ausſprach, oder, niederſteigend, ſich der Fürſorge ſeines Schutzpatrons empfahl. Jetzt, tief ein⸗ geſunken, mit Moos bedeckt, unkenntlich, gewäh⸗ ren ſie, mitten in der Einſamkeit des Waldes, einen unheimlich befremdlichen Anblick. Zu ih⸗ ren Füßen, zwiſchen misfarbigem Mooſe, kaum ſichtbar, in ſparſamen Tropfen, ſickert eine Quelle hervor; ihr leiſes Brodeln, einförmig, in ewig gleichem Takte, vermehrt noch das ſeltſam Schauerliche der Scene.

Einige Schritte weiter vorgedrungen, ge⸗ wahrſt du, wie auch der Weg allmälig ſi ſich er⸗