Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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hervor, und ſagte, wenn er auch nicht mit glänzenden Gaben ausgeſtattet ſei, ſo wäre er doch ein thätiger, arbeitſamer Menſch, und dies ſei der goldene Kern alles Glücks. Der Rentier hielt fortwährend ſein Ohr mit der Hand umgebogen; er ſchien ſehr aufmerkſam zuzuhören, ja faſt nach Druck's Worten zu haſchen und nickte oft beifällig mit dem Haupte. Druck fühlte ſeinen Muth wachſen und durch eine geſchickte Wen⸗ dung kam er nun darauf zu ſprechen, daß er eine Ver⸗ bindung für das ganze Leben zu ſchließen beabſichtige, allmälig bezeichnete er immer näher und näher die Perſon, und als er den Rentier auch da noch wohlwol⸗ lend mit dem Kopfe nicken ſah, wo es unzweifelhaft erſchien, daß ſeine Anſpielungen Mathilden gälten, wagte er, dem Alten vertrauungsvoll die Bitte vorzu⸗ tragen, daß er als Schwiegerſohn in den Schooß ſeiner Familie aufgenommen werden möchte. Er hätte Alles reiflich erwogen, es gäbe eine ſchöne Harmonie, ſein und Mathildens Charakter paßten trefflich zuſammen, und ſie hätten Beide die Worte des großen Dichters wohl beherzigt:Es prüfe, wer ſich ewig bindet, ob ſich das Herz zum Herzen findet!

Als Druck ſchwieg, räuſperte ſich der Rentier, rückte an ſeinem Käppchen hin und her, zog langſam ſein Schnupftuch aus dem Schlafrock und huſtete hin⸗