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daß man nichts gewuſt, wo eß Hin khommen, aber ein Jede iſt Vor Ihre dienſtleiſtung wohl belohnet worden.“
Die erwähnte Türkin und Geliebte des Herrn Johannes Chlumzansky ſaß alſo jetzt als„ſelbſtſtän⸗ dige Wirthſchafterin“ auf dem genannten Hauſe nächſt der porta scropharum, und in ihrem Solde ſaßen an die ſechzehn Dirnen, die ihr dienten, wie die Gei⸗ ſter der Unterwelt dem Oberſten der Teufel dienen...
In dieſer Spelunke fand ſich alſo ein, was ſich an den Ketten des Laſters hingezogen fühlte, und die Sünde hielt täglich daſelbſt ihr Feſtmal; die Dirnen waren von der Alten mit türkiſchen Namen bezeichnet, und jede derſelben hatte ein Stadtviertel zugewieſen, wohin ſie zuweilen auf„Kundſchaft“ ausgehen muß⸗ ten; von dem Sündenlohne, den ſie erhielten, durften ſie ſich bei angedrohter Strafe„der ſeidenen Schnur“ nicht das Mindeſte zueignen, und in der That erga⸗ ben gerichtliche Unterſuchungen ſpäter, daß die Alte an zwei derſelben eine eigenmächtige Tortur verübt, und dieſelben beinahe zu Tode gedroſſelt hatte. Da⸗ für empfingen ſie im Hauſe die reichlichſte Verpfle⸗ gung und die ſchönſten Kleider, nebſt koſtbarem Schmucke und andern Koſtbarkeiten.
Die Türkin hatte nach dem Tode des Grafen


