Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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Warum morgen? fragte der Reiterofficier.

Weil ich Euch dann durch die Erfüllung Eures geheimſten Wunſches überzengen will, daß mir die Macht über die Geiſter zu Gebote ſteht, ant⸗ wortete der Graue langſam.

Meines geheimſten Wunſches? ſagte der Rei⸗ terofficier lachend,ei, da müßt Ihr ein wahrer Tau⸗ ſendkünſtler ſein, und wenn Ihr allen Leuten ihre innerſten Wünſche erfüllen könnt, ſo wundert's mich, daß Ihr nicht ſchon einen Edelſtein in Eurer Kaſſa⸗ truhe bergt, ſo groß wie der Thurm der St. Mag⸗ dalenenkirche in Stockholm.

Auch den beſitze ich, entgegnete ruhig der Adept,und Ihr ſollt ihn morgen zu ſehen bekommen, und... Ibr werdet ihn als ein Kleinod erkennen, ſetzte er hinzu,nach dem Euch der Mund wäſſern wird alſo morgen, um dieſelbe Stunde. 2

Der Graue und ſein Begleiter gingen jetzt lang⸗ ſam den Baumweg hinab der Reiterofficier blickte Ihnen noch lange nach; dann wandte er lachend den dunklen Lockenkopf.

Prahlhanſe! ſagte er;glauben den ſchlichten

Kriegsmann äffen zu können mit leerem Wortſchwall, mögen ſich den Faſtnachtsnarren anderswo ſuchen..