Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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Und nun ging es an ein Erzählen von dem ſchönen Paſſauer Fidel, den der Bürgermeiſter von Linz auch diesmal nach Linz entboten hatte, damit er als berühmter Minneſänger des Landes mit ſeinem herrlichen Spiele und Geſang das ſchöne Friedensfeſt der Landeshauptſtadt verherrliche und die Herzen der andern Oberöſterreicher erfreue, die da im Kerne gut ſind und auch jetzt noch in ihren trefflichen Liedertafeln das alte Wahrwort be⸗ wahren:

„Wo Sang ertönt, da laß dich ruhig nieder,

Böſe Menſchen haben keine Lieder...«

Das war alſo der hochbelobte jugendfriſche Paſ⸗ ſauer Fidel, und was ſich die Moſttrinker vor dem Adler⸗Schankhauſe von ihm eben erzählten, war un⸗ gefähr folgendes:

Gar hoch war das Anſehen, in welchem der ehrenfeſte Bürgermeiſter Johann Prunner, der vor einigen Jahren in Linz die Zügel des Stadt⸗Regimentes führte, daſelbſt ſtand. Und in der That! der Name verdiente die hohe Achtung ſeiner Zeitgenoſſen im vollſten Maße. (Moch jetzt bezeugt eines der humanſten Inſtitute im Weichbilde der Hauptſtadt Linz, das von ſeinem Sohne, dem nachmaligen Bürgermeiſter, Adam Prunner, begründete ſogenannte Prunnerſtift, eine Verſorgungs⸗

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