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Münſters der böhmiſchen Hauptſtadt der Kirche zum Opfer bringen. So werde ſich das Band löſen, in welches ihn der Böſe verſtrickt habe.
„Uebrigens ſetzte er hinzu, müſſe hier noch ein anderes Geheimniß zu Grunde liegen, zumal der Trabanten⸗Hauptmann, den Hanns nicht wiedergeſe⸗ hen hatte, über die Pergamentrolle ſo außerordent⸗ liches Entzücken geäußert habe.
„Am andern Morgen wanderte Hanns Helmon an der Seite ſeines Töchterleins und des Baar⸗ füßermönches ſelbſt baarfuß und ohne Hauptbedeckung mit einem ſchweren Sacke Goldes beladen, der Grenze Böhmens zu, und ehe ſechs Tage verſtrichen waren, grüßte die frommen Wanderer bereits der ferne Schimmer der alten Königsſtadt Prag.
„Da löſte ſich wohl die Fieberrinde am Helmon's Herz, und er weinte, als er an der Seite des frommen Mönches die große ſteinerne Moldaubrücke betrat, die erſten Thränen wahrhafter Reue, denn er wollte ja nun ſein Hab und Gut als eine Sühne bringen für eine Handlung der Nacht, welche ſein bisheriges Leben mit ſo namenloſem Jammer überſchüttet hatte.
„Nun ſollſt Du, arger Verführer, meine Wege nicht mehr betreten, lispelte Helmon leiſe vor ſich hin, als er die Brücke entlang ſchritt—„magſt hauſen
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