Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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mit den Wogen, denn er war in die reißende Strö⸗ mung des Mündungswaſſers gelangt, und wurde dort hinabgezogen, während Phipps der Holländer durch eigene Kraft und Schwimmkunſt getragen, durchnäßt gleich einer Waſſerratte auf dem Sande des Kung⸗ holm erſchöpft niederſank, und die Rieſenglocke auf dem Meeresgrunde ruhte..

Der verunglückte Knabe trieb immer mehr der Hafenmündung zu, die nachrudernden Barken konnten ihn nicht mehr erreichen; jetzt tauchte er wieder auf einige Augenblicke aus den Wogen hervor, um dann bewußtlos und für immer in den Grund zu ſinken.. Die ſchöne junge Dame im Boote erhob ſich mit ſichtlicher Bewegung und befahl, ihr Boot der ret⸗ tenden Barke entgegenzurudern. Dieſe war jetzt in der Nähe des verunglückten Knaben angelangt. Aber vergebens mühten ſich die beiden Fiſcher, welche die Barke ruderten, ab, dieſe dem Verunglückten näher zu bringen; die Strömung war zu heftig, und ſchon ſtreckte der Verunglückte nur mehr ſeine Hand über den Waſſerſpiegel empor, da warf ein junger kräftiger Mann in hellblauem Wammſe, der auf der rettenden Barke ſtand, ſeinen ſchwarzen Sammtmantel von ſich und das Federbaret vom dunklen Lockenhaupte, ſchnallte raſch ſeinen Degen ab, und ſprang in die Fluthen.