Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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die Hafenwächter drängten ſich mit ihren Barken zur Hilfeleiſtung durch das Gewühl.

In dieſem Augenblicke ſank die Rieſenglocke unter Trompetengetön vollkommen gleichmäßig auf den Waſſerſpiegel nieder, und die ruhige Lage des Hafen⸗ gewäſſers ſchien dieſe Fahrt auf den Meeresgrund hoch zu begünſtigen.

Der Holländer hatte ſich vor der gänzlichen Senkung der Glocke von ſeiner Barke in ihre Höhlung begeben, worin ein dreifaches Sitzgeſtell in aufſtei⸗ gender Richtung angebracht war, dort nahm er Platz und zog die Wachslarve mit den gläſernen Augen⸗ löchern, die mit einem an die Oberfläche des Ge⸗ wäſſers auflaufenden Athmungsſchlauche, beſtehend aus einer langen ledernen Röhre, in Verbindung war, feſter zuſammen. Aber er traute jetzt ſeinen Augen kaum, als er, ſich auf dem hölzernen Sitzge⸗ ſtelle im Inneren der Glocke anklammernd, noch einen Geſellſchafter wahrnahm— einen jungen in hell⸗ blauen ſilberverbrämten Sammt gekleideten Knaben, der auf der zweiten Abtheilung des Gerüſtes hing, und ſich das Innere der Glocke neugierig beſchaute.

Es war jener feine Edelknabe, der in der er⸗ wähnten ſtattlichen Barke hinter der ſtrahlenden Dame gelegen war, nun aber mit ſeltener Kühnheit