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Fähndriche traten vor, und baten Derfflinger im Namen des Haufens, daß deſſen nunmehriger hoch⸗ verehrter Obriſt⸗Hauptmann, der ſoldatiſchen Juſtitia⸗ ihren Lauf laſſen wolle, und—
„Ei, Landsknechte,“ rief Derfflinger lachend, und den Degen ſchwingend,„habt Ihr denn nicht geſehen, wie der arme Teufel, kaum daß ich meinen Hut auf die Stange pflanzte, die große Trommel dort ergriff, und meine Werbung fein wacker mit ſeinem Wirbel begleitete, daß wir in zehn Minuten in Ord⸗ nuhg waren, und nun drum und dran ſind, wie ein gewaltiger Eiſenkeil in den Feind zu fahren— und den trefflichen Trommler wollt Ihr mir aufſpießen wie eine ſchlechte Kröte— pfui! Laßt den armen Teufel mit der ausgeſtandenen Todesangſt davon kommen.— Da, halt Dich an den Roßſchweif Deines Obriſthauptmanns an, Tambvur, und jetzt iſt nicht Zeit zum Spießen und Hängen, Cameraden, Obriſt Banner erwartet uns bei Halle. Auf Tambour, ſchlag zum Sturmſchritt, vorwärts marſch, marſch!“...
Und der gerettete Tambvur, dem eine dicke Schweiß⸗ und wohl auch Thräne des Dankes für ſeinen Lebensretter vom Auge träufelte, begann ſeine große Trommel anfaſſend, einen ſo gewaltigen Wirbel zu ſchlagen, daß die eherne Maſſe augenblicklich in


