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Schlachtfeld bei Lützen, auf welchem die dunklen Maſſen der ſchwediſchen Armada im Morgennebel herumwogten, und die aus der Umgebung entbote⸗ nen Landleute manch wackeren Mutterſohn, der am Tage vorher in eine Lanzenſpitze gelaufen war, oder ein Stück Blet an die Stirne erhalten hatte, in den Lehm ſcharrten.— Vor dem weiten Zelte des Herzogs von Weimar, vor welchem nunmehr der königliche Befehlshaber⸗Wachtpoſten mit ſeiner ciſelir⸗ ten Muskete auf und niederſchritt, ſammelte ſich das Corps des königlichen Generalſtabes und viele andere Officiere der ſchwediſchen Armada, und harrten hier der Dinge, die da kommen ſollten.
In einem Nebenzelte hatte der Regiments chirurgus des Herzogs ſein Tiſchchen aufgeſchlagen, und mehrere Ruhebetten ſtanden um daſſelbe herum Verwundete Officiere, denen der Herzog eine beſon⸗ dere Pflege angedeihen laſſen wollte, wurden hinein getragen oder gingen, wenn ihre Wunden leicht waren, hinein. Auch Derfflinger ſtand mit einer preiten Stirnwunde vor dem Zelte, willens ſich einen friſchen Verband anlegen zu laſſen. Da trat ein langer ſtämmiger Reiterofficier mit dunklem Bruſthar⸗ niſch und einem breiten Schlachtſchwerte an den Lenden zu.


