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auf den Knieen, und ſtimmte mit ſchöner männlicher Stimme in den Choral der ganzen Armee ein:„Eine feſte Burg iſt unſer Gott!“ Weithin ſchallte der Klang dieſer tauſend und abermals tauſend kräftigen Männerſtimmen und der Mann im ſchmuckloſen Koller und Tuchrocke, Guſtav Adolph der Schwedenkönig, ſtimmte nun das Lied an:„Verzage nicht, du Häuf⸗ lein klein, ob alle Feinde Willens ſein, dich gänz⸗ lich zu zerſtören!“ Die ganze Armada ſtimmte ein. Jetzt ſtieg der König zu Pferde, und ritt vor die Fronte ſeiner Schweden und Finnen. Er ſprach ſie an als ſeine lieben Freunde und Landsleute, ſagte ihnen, daß ſie den Feind, der bisher das offene Feld geſcheut, jetzt vor ſich hätten, und daß ſie zeigen müßten, was ſie gelernt hätten; daß ſie feſt und ritterlich an einander halten, und fur Gott und ihr Vaterland einſtehen ſollten.
Auch die Deutſchen ermahnte er, ihre Schuldig⸗ keit zu thun, und erinnerte ſie, wie ſie vor einem Jahre an demſelben Platze den alten Tilly geſchlagen hatten
Jubelruf und Waffengeklirr der Krieger antwor⸗ reten ihm; der Nebel hob ſich allmälig und der Tag⸗ ſtern zerſtreute mit ſeinem heſlen Strahle die Schatten des trüben Novembermorgens.


