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Alſo ſtanden fünf und zwanzigtauſend kaiſer⸗ liche Männer zum Kampfe gerüſtet— der eiſerne Pappenheim war mit ſiebentauſend Berittenen auf dem Wege.
Der ſchwediſche Löwe führte auf dieſem Schlacht⸗ felde neunzehntauſend Streiter mit zwanzig Geſchützen von ſchwerem Kaliber, und vierzig Regimentsſtücken. Seine Schlachtordnung enthielt zwei Treffen, die Reiterei an den Flügeln, das Fußvolk in der Mitte, Oberſt Ohm mit ſeinen Reitern in der Reſerve.
Am rechten Flügel im erſten Treffen, wo ſechs ſchwediſche Regimenter ſtanden, führte der König ſelbſt das Commando, am linken Herzog Bernhard von Sachſen Weimar; im zweiten Treffen am rechten Flügel General Bulach, am linken General Hoff⸗ kirch; zwiſchen jedem Regimente hielt eine Abtheilung von fünfzig Commandirten, nämlich auserleſene Musketiere, deren Büchſen ihr Ziel nie verfehlten.
Den Troß hatte Guſtav Adolph in Naumburg bei dem Dorfe Churſitz zurückgelaſſen.
„Gott mit uns!“ lautete die Parole der Schwe⸗ den—„Jeſus! Maria!“ die der Kaiſerlichen.
Gleich einem weißen Leichentuche hatte ſich der dichte November⸗Nebel auf die beiden Heere gelagert, kaum konnte man die nächſten Gegenſtände unter⸗


