Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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Halle vorzuruͤcken, und die von der ſchwediſchen Be⸗ ſatzung eingenommene Morizburg zu nehmen.

König Guſtav dachte vor der Hand an keine Schlacht, ſondern blos auf die Vereinigung mit den Sachſen bei Grimma. Ein aufgefangener Brief und die Ausſagen der Gefangenen brachten ihm aber die Kunde von Pappenheim's Abgang nach Halle.

Wallenſtein hatte im Schloſſe Weißenfels den Oberſten Colloredo mit einer Beſatzung zurückgelaſſen, und ihm befohlen, das Anrücken der Schweden durch Kanonenſchüſſe zu ſignaliſiren, den verſchiedenen can⸗ tonirenden Truppen war die Ebene von Lützen be⸗ zeichnet worden, wo ſie ſich in dieſem Falle ſammeln ſollten.

Die Kanonen auf Weißenfels donnerten; alle Regimenter rückten ſchleunigſt ans, und Iſolani mit ſeinen Kroaten beſetzte die Defiléen von Rippach.

Guſtav Adolph aber gewann einen Schäfer, der ihm den Weg wies, auf welchem der König die Hauptſtellung der kaiſerlichen Armee umging.

Der Würfel lag. Wallenſtein entwarf ſeinen Schlachtplan.

Seine Eilboten flogen zu Pappenheim.

„Der Feind marſchirt hereinwärts,“ ſchrieb er

dieſem;„der Herr laſſe Alles ſtehen und liegen und