Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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ärte im Zelte lebendig, und Derfflinger hatte eben Zeit, ſein Eiſen aus der Scheide zu reißen und durch einen gewandten Seitenſprung den Zelt⸗Ausgang zu gewinnen, was ihm wohl nicht gelungen wäre, hätte ihn nicht der Prädikant mit ſeinem Leibe gedeckt.

Draußen bahnte er ſich durch die Haufen der von dem Vorgange im Zelte noch nicht unterrichte⸗ ten Bauern mit beiden Armen eine Gaſſe aus, und gewann ſo den freien Platz nächſt dem Amtshauſe, wo er ſeinen Rappen angebunden hatte, und Seve⸗ rin, ſein Reitknecht harrte.

In nächſter Minute ſprengten beide über die Wieſe der Herrſtraße zu, wohin Monaldeschi und Bournonville, dem Sturme entweichend, ſchon ſeit einer Viertelſtunde vorausgeflohen waren,—— denn die geſchnigelten Herren hatten gar bald her⸗ aus, daß mit den Bauern nicht gut zu kegeln ſei.

Nacheilende Bauern kamen mit ihren Kugeln zu ſpät; ſie kehrten bald zurück, um die Leiche des Pflegers aus dem Zelte zu tragen, und in ein Ge⸗ wölbe des Schloſſes zu werfen.

Der Begleiter und Amtsnachfolger des Gefal⸗ lenen, Lepper, Bürger aus Peuerbach brachte den Tag ſpäter die Kunde dieſer Ereigniſſe nach Linz,

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