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eines kahnförmig geſtaltet, mit fünf Saiten, das andere, größere mit acht Saiten beſpannt war. Es waren das die oſtiakiſche Dombra und die Narnissa jucti chotning (d. h. Schwan), zu deren einförmigem Klange dann die beiden Eiſenmenſchen ſo traurige Töne hervorgurgelten, daß ihr Geſang, völlig wehmüthig, dem Schluchzen eines Menſchen glich.
Beide hatten braune Pelze von Thierfellen neben ſich liegen, Bogen und Pfeile, Spieße mit Beinſpitzen und zwei lange Schneeſtöcke, nämlich Stöcke mit runden Brettern am untern Ende, wodurch ſie das Einſinken im hohen Schnee verhinderten; an ihren Füßen hatten ſie kahnartige Schnabelſchuhe von Thierhäuten gebunden. Dieſe Eiſenmenſchen waren zwei Jakuten, welche vom nördlichſten Strande des Eismeeres und den Ufern der Lena in ruſſiſchen Dienſten in dieſe Gegend gelangt waren, und gleichfalls der Jagd nachgehend, im Hochgebirge das Vorüberziehen der Schneeſtürme abwarteten.
Die wahrhaft wunderbare Abhärtung dieſer an Kälte gewöhnten Naturmenſchen verſchaffte ihnen bei den andern Volksſtämmen Sibiriens längſt den Namen der„Eiſenmenſchen“, und ſo lagen die beiden Jakuten auch jetzt auf dem gefrorenen Schnee hingeſtreckt, als ob ſie auf Eiderdunen ſchliefen, und erhoben ſich erſt, als die beiden verirrten Jäger auf ſie zutraten und der Hoch⸗


