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leicht eines Tages ſeine gute liebenswürdige Tochter Fanny in's Unglück ſtürzen würde. Durch einige Ge⸗ ſprächswendungen erfuhr ich dann, daß mein ehemaliger Rittmeiſter, von der Port, jetzt der begünſtigte Freier ſei und daß ſich Fräulein Fanny, behufs dieſes Arran⸗ gements, in wenigen Tagen nach Deinem Wohnorte verfügen würde. Du wirſt ſie alſo wahrſcheinlich ſchon geſehen haben. Grüße ſie von mir und ſuche mein An⸗ denken in ein gutes Licht zu ſtellen. Daß von der Port dieſes gute Kind erobert hat, iſt ein unverdientes Glück. Er hat wüſt gelebt und wird ferner wüſt leben— allein, wie Herr von Harrowitz ganz richtig ſagte:„es iſt nichts dagegen zu machen!“ So wie Fanny verheirathet iſt, erkläre ich mich gegen Elfriede und werde ihr die fernere Ausgleichung unſerer Stellung zu Adams überlaſſen. Ich bin neugierig auf Deinen nächſten Brief—!“
„Ja, mein Pylades, Du haſt Urſache neugierig zu ſein,“ murrte Briſek mit ingrimmigen Blicken.„Was? Von der Port? Von der Port ſoll der Gatte des ſchö⸗ nen Adamkindes werden— von der Port? Und„dage⸗ gen wäre nichts zu machen?“ Das wollen wir doch verſuchen! Alſo Fanny iſt hier— hier in dieſen Mau⸗ ern? Recognoſciren wir, wo ſie ſteckt und blockiren wir ihr Aſyl.“
Briſek dachte nicht mehr daran ſeinem Freunde die


