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ſammen und verließen den Kirchhof, um ſich im Weiler ein Abendbrot zu ſuchen.
Noch hatte die alte Thurmuhr im Schloſſe Vol⸗ kensdorf das dritte Viertel auf eilf nicht ausgeſchlagen, als der Tobtengräber Hans Traugott bereits auf der Zugbrücke der Veſte ſtand uud durch die Stille der ſtern⸗ hellen Nacht nach allen Richtungen lauſchte, ob die bei⸗ den Fremden, welche ihn hieher beſtellt hatten, den Hü⸗ gel ſchon heraufkämen.
Allein kein Laut regte ſich, keiner der beiden Män⸗ ner ließ ſich ſehen.
Die Thurmglocke brummte eilf, auf der zackigen Warte flog eine Ohreule auf, und hinter der wohlver⸗ ſchloſſenen Pforte der alten Burg wurde ein ſeltſamer Schall vernehmbar, gleich dem Rollen von Erdſchollen, welche der Spaten des Todtengräbers auf den eben in die Tiefe verſenkten Sarg ſchleudert.
Hans Traugott hatte manche Nacht auf dem Kirch⸗ hofe in ſeinem traurigen Geſchäfte verbracht, allein eine Bangigkeit, wie eben jetzt, hatte ihn noch nie befallen. Kalte Schweißtropfen drangen auf ſeiner Stirn hervor, er glaubte jeden Augenblick die Pforte der alten, unbe⸗ wohnten Burg ſich von ſelbſt öffnen, und den Schatten eines der längſt entſchlafenen Bewohner derſelben her⸗


