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ten aus unſern Weinbergen treiben mit der Geißel des Zornes Gottes.“
Er wies nun mit ſeiner langgeſtreckten Hand auf die Vorhut, welche plötzlich ein Freudengeſchrei an⸗ ſtimmte, den auf verſchiedenen Puncten des Horizonts ſtiegen kurze Feuerſäulen in dem Nebel empor.
„Dort iſt St. Miklos das türkiſche Raubneſt!“ ſchmetterte Karatſon's Stimme unter die Reihen;„auf Brüder, der Herr gibt uns bereits ein Zeichen, daß er uns zum Siege führen wolle.“
„Und hoch die Portiſane in der Luft ſchwingend, ſtürmte Georg voran, den lohenden Strohhaufen ent⸗ gegen, welche die Türken bei ihren Wachpoſten angezün⸗ det hatten; hinter ihm die fanatiſche Schaar, durch dieß neue vermeintliche Wunderzeichen zum undurchdringli⸗ chen Rieſenkeile geſtählt, und nichts anderes wähnend, als daß auf ihren erſten Anlauf und ihr Trompeterge⸗ ſchmetter die Wälle von St. Miklos ineinander ſtürzen müßten. Aber der jeder Taktik unkundige und nur auf den Fanatismus ſeiner Genoſſen vertrauende Karatſon hatte ſich verrechnet.
„Die Beſatzung von Török, durch das Gebrüll der Heranſtürmenden und einige Gewehrſchüße aufgeſchreckt, fiel aus, ein Aga an der Spitze, und bot mit kräftigen Allahrufen den Stürmern die Spitze. Der Bei von
Proſchko. Der ſchwarze Mann. I. 15


