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chen ſuchte. So kam der Mittag des folgenden Tages bereits heran und noch hatte der Haufe eine ziemliche Strecke zum Walde, der das Schloß begrenzte, zurückzu⸗ legen.
„Der Frühlingstag war ungewöhnlich heiß und die Sonne ſtach auf die unbedeckten Häupter. Der Durſt be⸗ gann ſich zu regen und der Hunger kam in ſeinem Ge⸗ leite. Viele der bärtigen Magyaren begannen zu mur⸗ ren, und meinten Karatſon habe ſehr übel gethan, ihre Brodſäcke und Weinſchläuche im Lager zurückzulaſſen.
„Der ſchwarze Mann warf einen ſtrafenden Blick über die Rotten, und ohne ein Wort zu verlieren ſchritt er in gewaltigen Sätzen einem vor der Schaar liegen⸗ den Hügel zu und ſtieß dort ſeine Lanze in die Erde. Als⸗ bald ſtrömte der Haufe nach und fand, vielleicht auf Ka⸗ ratſon's heimliche Veranſtaltung, vielleicht als Reſte eines verlaſſenen Türken⸗Bivouaks— eilf hölzerne Fäßer mit geröſtetem Brote und Reis, welche an einer ſanft murmeln⸗ den Bergquelle aufgeſchlichtet ſtanden, während ohnfern davon eine kleine Heerde gekoppelter Lämmer weidete.
„Während ſich die jubelndeln Bauern über den un⸗ verhofften Vorrath ſtürzten, wandte ſich der ſchwarze Mann ſtolz und ohne ſich weiter um die Schaar zu küm⸗ mern auf die andere Hügelſeite und ſtreckte ſeine Tita⸗ nenglieder gemüthlich auf den weichen Raſen.


