Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Grabſteine bemerkt haben und dergleichen prodigia und monstra gingen im Munde des Volkes herum.

Der Bürgermeiſter und Stadtrichter von Debreczin ſah die drohenden Erxeigniſſe vorher; er wollte je eher, je ſicherer ſein Haus beſtellen und war darauf bedacht, ſeiner einigen Tochter Helena eine Stütze zu geben, be⸗ vor ſie die ihre Mutter ſchon längſt zu den Bewoh⸗ nern des ſtillen Friedhofes zählte vielleicht gänzlich zur Waiſe geworden wäre, und den Stürmen der Zeit Preis gegeben, allein daſtünde. Er erwartete daher nur die Rückkehr ſeines künftigen Eidams, des edlen Joſſu Kiraly, welcher in Geſchäften für längere Zeit nach Mäh⸗ ren gereiſt war, und in einigen Wochen zurückkommen ſollte.

Da erſcholl plötzlich das Gerücht von dem heiligen Lager in Nieder⸗Ungarn. Zahllos, wie die Kinder Israels, als ſie das rothe Meer durchzogen lautete die Kunde zahllos und vom Herrn erwählt ſei die Schaar, welche plötzlich und in wenigen Tagen an den Niederungen der Theiß durch Gottes Finger zuſammen⸗ geführt worden ſei. Ein auserwählter und Gott gefälli⸗ ger Mann ein zweiter Joſua und Makabbäer, ein Rieſe von Geſtalt, Kraft und Geiſt, kenntlich vor allen durch die Farbe der Nacht, der Rache, die er auf ſeinem Antlitze trage, ſei Führer der Schaaren und man werde