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Die Siege von Marengo und Hohenlinden hatten die Schweiz, Holland und Spanien der Dictatur des erſten Conſuls von Frankreich überliefert und die Ver⸗ ſchwörung zur Zeit des Conſulats machte ihn zum Kai⸗ ſer.—
Der Sohn der Revolution hatte ſich durch das Haupt der Chriſtenheit die Kaiſerkrone reichen laſſen, die er ſich am 15. Nov. 1804 in der Kirche Notre⸗Dame zu Paris mit ungewöhnlichem Glanze ſelbſt auf das Haupt geſetzt, dann aber auch ſeiner ſchönen Gemalin Joſefine auf den Scheitel gedrückt hatte; und blieb auch dieſe Krone, obgleich von der Hand des oberſten Kirchenfür⸗ ſten geweiht, in den Augen aller Anhänger der früheren Dynaſtie nur eine urſurpirte, die Nation Frankreichs hielt dennoch ihren Kaiſer für rechtmäßig nach dem Rechte des Ruhmes und des Genie's, und war dem Manne dank⸗ bar, welcher den Crater der Revolution mit ſeinem Sie⸗ germantel geſchloſſen hatte.—
Drei Tage nach der Kaiſerkrönung war's; im gro⸗
ßen Prachtſaale der Tuilerien ſtanden die neuen Wür⸗
denträger reich bedacht mit den Geſchenken der Huld und Dankbarkeit des neuen Kaiſers für die Bereitwilligkeit, mit welcher ſo viele von ihnen die Stufen geebnet hatten, auf welchen der Dictator zum neuen Kaiſerthrone empor⸗ geſtiegen war.— Reiche Senatorien waren den Sena⸗


