Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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ſeinem niedlichen Finger und ſteckte ihn dem Knaben Eu⸗ gen an dem Finger; dann überlief eine hohe Röthe das Antlitz der Kleinen, welches dieſe im Schoße ihrer Mut⸗ ter barg, als fühlte ſie, daß ſie vielleicht den Zartſinn des Knaben beleidigt habe, welchem ſie mit kindlicher Dankbarkeit ein Andenken dieſer Stunde geſpendet hatte. Auch das liebliche Antlitz des ſchönen Knaben bedeckte jetzt eine flammende Röthe; er ſchwieg und ließ das Kind ruhig gewähren. Tiefe Rührung malte ſich auf den Ge⸗ ſichtern der Umſtehenden; es ſchien, als ob hier zwei Fa⸗ milien, die des Amerikaners und Ghiraldinens Aeltern einen ſchönen Bund für das ganze künftige Leben ſchlie⸗ ſten wollten, ſie, die das Schickſal auf dieſem Schiffe in der Stunde der höchſten Gefahr in ſo ſeltſamer Weiſe zuſammen geführt hatte.