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Sturmes, als ob ein tückiſcher Seegott mit den kühnen Schiffern ſein Spiel treibe; jetzt ſchoß vom Winde vor⸗
und ſeitwärts gejagt das Bretterhaus des Schiffers, mit
Wogen bedeckt, dahin; bald tanzte das Schiff auf der höchſten Spitze eines thurmhohen Wellenberges, bald umſchlangen die naſſen Arme des Neptun das ganze Schiff, als wollte er es mit einem kräftigen Ruck in den Abgrund ziehen und ſelbſt der mehr als zwanzig Fuß über der Waſſerlinie gelegene höhere Hintertheil des Schiffes, ja, ſogar die Seitenborde füllten ſich nun mit Waſſer.
Jetzt war es Nacht geworden, die Noth ſchien am höchſten geſtiegen— der Capitän ließ die Groß⸗ und die Vorausſegel einfach und die Fockſegel doppelt einreffen, und mit der Schnelligkeit von einigen Seemeilen in der Stunde flog nun die LEspoir vor dem Winde dahin, die Wogenberge zerſchneidend, welche übereinanderſtürzten und vom Winde in Mhriaden⸗Tropfen zerſtäubt wurden; man konnte zuletzt nur noch eine Maſſe weißen Schau⸗ mes wahrnehmen und der nach allen Seiten herumflie⸗ gende Waſſerſtaub hüllte das Schiff in eine wahre Re⸗ genwolke, ſo daß zuletzt der Steuermann am Hintertheil des Schiffes den Vordertheil ungeachtet der aufgeſtellten Laternen nicht mehr ſehen konnte.
Seltſam und grauenhaft, gleich dem Geheule des
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