Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Laufe des Schiffes allmählig aus Nordoſt, in Nord endlich in Weſt überſprang, ſo gewann dann das Schiff die ſüdöſtliche und allmählig die ſüdliche Seite der Cyelone und war gerettet.

Jetzt flog die LEspoir mit vollen Segeln vorwärts; wie rieſige Waſſerkegel rollten die thurmhohen Wogen untereinander und verſanken aus einer Höhe von zwan⸗ zig bis ſechs und zwanzig Fuß raſch wieder in die Tiefe.

Nun begann ein wahrhafter Kampf der berechnen⸗ den Klugheit des Menſchen mit den Wogen, hoch oben auf dem Mittelkorbe des Maſtes ſtand der Capi⸗ tän Van Hobooken mit der Uhr in der Hand, lauſchend auf jede Aenderung des Windes, der, um die knarrenden Maſten, weitgeſchwellte Segel und auf⸗ und niederflat⸗ tende Wimpel erfaßte und an den Rippen des Schiffes rüttelte, als ob er dasſelbe mit jeder Minute auseinan⸗ derreißen wollte. Die See glich einem ungeheurem Keſſel voll weißen Schaumes, welcher ſich bald in trichterför⸗ migen Schlünden abwärts, bald in mächtigen Waſſer⸗ bergen empor wälzte oben rollte der Donner mit dem heulenden Winde um die Wette; wie graue Sturmvögel hingen die dienſtthuenden Matroſen an den Schiffslei⸗ tern und Tauen und dort und da flog einer mit einem reißenden Taue in die Sturmesnacht hinaus und wieder

Proſchle. Der ſchwarze Mann. I. 6