Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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das ganze Terrain ſeines Schiffes zu überſchauen und ſeinem Sprachrohre die nöthigen Befehle zu erthei⸗ en.

Der Abend hatte ſeinen Schleier vollends herab⸗ geſenkt; dunkel war die Grenze des Geſichtskreiſes, dunkle und dichtgeſtaltete Wolkenmaſſen hingen gegen Südoſt und Oſt am Himmel; ſie glichen grauen Nebelmaſſen, waren nach oben zu gelblich und endeten ganz oben als Haufenwolken in einem hellen Rande. Weſtwärts iugt der Sturm andere tiefer gehende Nebelmaſſen vor⸗ über.

Bald lag finſtere Nacht auf dem weiten Meere, in welchem es wie in einem ungeheuren Keſſel kochte und ſchäumte, und Woge und Wolke und Nebel ſich zu einer undurchdringlichen Maſſe vereinigten, als wollten die Luft⸗ und Waſſergeiſter wetteifern, wem es zuerſt gelin⸗ gen würde, die Nußſchale, genannt Schiff, zerdrückt in den Abgrund zu ſenden.

Näher und näher brauſte das furchtbare Ungeheuer der Meeres⸗Cyclone. Ein heftiger Nord⸗Oſtwind belehrte den Capitän Van Hobooken und ſeine Steuermänner und Offiziere, daß ſie ſich im nordweſtlichen Quadrate der Cyclone befanden, deren meiſt nordöſtlich gehenden Mit⸗ telpunct ſie alſo leicht erreichen konnte.

Das Schiffsbarometer fiel unaufhörlich und der