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dere Vortheile bei der Bewerbung um das Meiſter⸗ recht. Plachh erhielt von dem Kaiſer ein beſonderes Schreiben, und mußte dem Monarchen die Namen und die vorzüglichſten Thaten der Tapferkeit ſeiner Streiter bezeichnen, um ſie mit größeren Gnaden zu
überhäufen*)
Alſo hatte Plachh, der Edelſte der Edlen, der nie etwas für ſich, und alles ſtets nur für andere erbat, ſeine Freunde Johannes Proskowskh und Chriſtvphorus Wunſch der Gnade des Monarchen beſonders empfohlen, und war Proskowskh ſchon durch das allgemeine Wort des Kaiſers ſeiner Leib⸗ eigenſchaft entbunden, ſo wurde ihm nun durch die Gnade des Monarchen ebenſo wie ſeinem Freunde Chriſtophorus Wunſch der Adel des heiligen römi⸗ ſchen Reiches verlichen.
Johannes Proskowskh erhielt zum Andenken an ſeine Gefangenſchaft im ſchwarzen Thurme Daliborka das Prädikat von Hohenthurm; Chriſtophorus Wunſch aber erbat ſich das Prädikat„von Sturmfeld,“ denn
6) Voluit praeterea singulorum, qui militaverant, nomina et peculiaria generositatis specimina, tempore oppugnatio- nis excercita per P. Plach consignari, et sibi sisti; quo qui virtutem suam luculentius approbassent, eo et gratiis amplioribus esornaret.


