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ſchrie Chriſtophorus entgegen. Sein Degen ziſchte durch die Luft—„Auf,“ rief er,„für Vater Plachh!“ „Hier ſteht er!“ rief eine volltönende Stimme. Und Georg Plachh, der Jeſuit, ſtand mitten unter den Streitern. Vor ſeiner ehrfurchtgebietenden Geſtalt wichen die kampfgierigen Streithähne augenblicklich auseinander. So ſcheiden ſich die zum Sturme aneinander⸗ prallenden Wolkenmaſſen, wenn der Tagſtern mit ſeinem ewig reinen Strahlenkranze dazwiſchentritt... „Stecke Dein Schwert in die Scheide, mein Petrus!“ ſagte der Profeſſor, ſeinem geliebten Chriſtv⸗ phorus die Hand auf die Schulter legend. „Meiſter,“ entgegnete dieſer hochaufathmend. „Sie haben Dich verhöhnt, geläſtert, und Deinen ſternenreinen Namen in den Staub getreten.“— „Und ſonſt nichts?“ fragte Plachh ruhig. „Wie, ſonſt nichts?!“ rief Chriſtophorus faſt erſchrocken dagegen.„Wie? iſt das nichts, daß man einen Mann, dem ſie eben an allen Thoren der
Stadt Palmen ſtreuten, weil eben dieſer Stadt Heil
durch ihn widerfahren iſt, nun ſchmäht, läſtert und mit einem Undank belohnt, der ſchwärzer iſt als die Nacht an den Geſtaden des Nordpols?!“—
„Ei, Chriſtophorus,“ entgegnete der Profeſſor


