„Jener Pole,“ fuhr er mit eintöniger Stimme fort;„jener Pole, jener alte Proskowskh, der Vater dieſes Johannes Proskowsky, begleitete im Jahre 1617 meinen Vater Wladimir Wolsinskh zur Krö⸗ uung des Erzherzogs Ferdinand nach Prag— und blieb dort erkrankt zurück; das entband aber weder ihn, noch ſein Söhnlein von den Pflichten gegen meinen Vater und ſeinen Erben, der ich bin, und“ als welcher ich mich hierüber mit Dokumenten aus⸗ zuweiſen vermag“—
„Endet! endet!“ rief Frau Polirena, den ſchrecklichen Zuſammenhang ahnend, während Jo⸗ hannes Proskowskh todtenbleich vor ſich hinſtarrte und Maria ſich ängſtlich an die Edelfrau anklam⸗ merte.
„Nun,“ rief der Pole, ſeinen Fuß wie zum Kampfe vorſtreckend;„da der alte Proskowskh zu den Unterthanen meines Vaters in Polen zählte, deſſen alleiniger Erbe ich bin, ſo werdet Ihr wohl errathen, was ſein Sohn, der ehrenwerthe Herr Lizentiat, der junge Johannes Proskowsky iſt. Er iſt“ Frau Polirena von Lobkowic warf einen bangen Blick auf den Redner,„mein Leibeigener!“ ſchloß Alerander Wol⸗ Linskh, indem er ſeine Hand wie zur Bewährung ſeiner


