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im Vötzimmer der Frau von Lobkowie mit dem B
Be⸗ ſcheid abgewieſen, daß Fräulein Roſa im Delirium des wiederkehrenden Fiebers liege“
Ottowaldsk⸗ ſeufzte auf und ſtellte jetzt dem Hauptmann den Polen, ſeinen Freund und Waffen⸗ bruder und Retter aus den Waſſerfluten der Havel bei Schildhorn vor.
„Nun,“ ſagte der Pole lachend,„habt Ihr unſern Freund Ottowaldskh aus dem Waſſer gerettet, ſo müßt Ihr ihm auch jetzt einen Dienſt erweiſen— erſtens— und das wollt Ihr ja ohnedieß thun, nehmt ihm die verblühte Roſe ab und pflanzt ſie in Euern Garten, und dann macht es ihm— ſo Ihr im lobkowieiſchen Hauſe wohlgelitten ſeid— mög⸗ lich, daß er ſich Marien von Pernſtein, nach der ſich ſein Herz ſehnt und ſein Verlangen brennt, nä⸗ hern dürfe; Waffenbrüder und Kriegskameraden dürfen einander weder auf dem Felde des Todes, noch der Liebe im Stiche laſſen.“
„Wohlgeſprochen,“ entgegnete der Hauptmann, „aber Ihr wißt nicht, Herr, daß mein Kennerange, weiblicher Blicke und Schwächen ſeit der kurzen Zeit, während welcher ich im lobkowiciſchen Hauſe aus⸗
für mich noch weniger ſichtbar, und heute wurde ich
und einging, es bereits herausbekam, daß Maria, 1857. X. Der Jeſuit. II. 2


