Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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II

erſten Knabenalter bis zum letzten Athemzuge edlen, geſinnungstüchtigen und tapferen Mannes zeichnen, ohne Parteiausdruck für oder wider eine religiöſe oder politiſche Anſicht.

Möglichſt geſchichttren iſt daher die nach⸗ ſtehende Erzählung; denn der Verfaſſer wollte den Helden ſeines Bildes nicht durch eine bloße Reihe romantiſcher Erfindungen verunſtalten. Die Dich⸗ tung ſollte der Geſchichte nur da nachhelfen, wo dem Verfaſſer geſchichtliche Quellen mangelten und es zur charaktergetreuen Schilderung des Helden dieſer Erzählung nothwendig erſchien.

Daß Georg Plachy, der glorreiche Vaterlands⸗ Vertheidiger Prags dem Stande der Gelehrten, und dem Prieſterſtande angehörte, muß die Ruhmwür⸗ digkeit ſeiner Thaten nur erhöhen, indem er im Prieſter⸗ kleide nie zum Waffendienſte verpflichtet geweſen wäre.

Warum der Verfaſſer nicht lieber eine bloße Biographie ſeines Helden ſchrieb?