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Fabian und Sebastian : Züge und Schilderungen aus dem Leben / K.G. Prätzel
Entstehung
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men gerechtfertigt, mein lieber Send⸗ ler! und ich trage daher auch keinen Augenblick laͤnger Bedenken, Ihnen ein Anerbieten zu thun, welches Ihnen, wie ich hoffe, nicht ganz unerwuͤnſcht kommen wird. Mein bisheriger Sekre⸗ taͤr iſt in dieſen Tagen durch meine Verwendung anderweitig angeſtellt und verſorgt worden. Sie treten von heut' an in die Stelle deſſelben, und ich be⸗ ſtimme Ihnen einſtweilen ein jaͤhrliches Gehalt von drei hundert Thalern, deſ⸗ ſen Erhoͤhung von Ihnen ſelbſt abhaͤn⸗ gen wird. In aller Stille habe ich be⸗ reits uͤber Ihren Lebenswandel Erkun⸗ digung einzuziehen geſucht, und allge⸗ mein ſind Sie mir als ein wackrer, rechtlicher Mann geſchildert worden, der aber, aus zu geringem Vertrauen gegen ſich ſelbſt, ſeine Talente nicht geltend zu machen verſteht, und deßhalb in un verdienter Duͤrftigkeit ſchmachtet. Wie freut es mich, dieſem Uebel durch den Ihnen ſo eben gemachten Antrag fuͤr immer abhelfen zu koͤnnen! Fuͤr eine