4
der Hoͤchſte fuͤr mich geſorgt!“ dachte er bei ſich ſelbſt.„Wie glͤcklich bin ich vor ſo vielen Tauſenden, daß mein Ge⸗ burtstag gerade auf den Chriſtabend faͤllt! Mag er auch, wie es heute wieder der Fall geweſen, im leidigen Drange des Broterwerbes mir noch ſo ſchaal und freudenleer verſtreichen; ſteht mir dann des Abends, zu feſtlicher Erhebung des Gemuͤthes, doch immer die Chriſtmette bevor! O wie ſchoͤn und herrlich iſt es, im hellheitern Glanze der Wachslichter zu ſitzen, den Klang des Cymbelſternes zu vernehmen, in frohliche Hoſiannah der verſammelten Gemeinde mit einzu⸗ ſtimmen, und mit der feierlichen Erin⸗ nerung an die Geburt des Erloͤſers zu⸗ gleich den Gedanken zu verbinden, daß der naͤmliche Tag auch mich und mei⸗ nen Zwillingsbruder Fabian ans Licht der Welt gerufen!“


